1.Was das Werkzeug leistet
AIPráce ist ein Softwarewerkzeug, das Sie selbst bedienen und das Ihnen hilft, eine Arbeitsgrundlage für Ihre Abschlussarbeit zu erstellen. Konkret leistet es Folgendes:
- es sucht und schlägt wissenschaftliche Quellen zu Ihrem Thema vor und stellt daraus ein Verzeichnis bibliografischer Angaben zusammen,
- es schlägt eine Gliederung und einen Aufbau der Arbeit nach den Gepflogenheiten Ihrer Hochschule und Ihres Marktes vor,
- es erzeugt Textentwürfe für Kapitel und Unterkapitel, für die Kurzfassung, die Einleitung und das Fazit,
- es beantwortet in einem Gespräch mit dem Assistenten Fragen zu Ihrer Arbeit, schlägt Änderungen und einen Plan der Änderungen nach den Anmerkungen Ihres Betreuers vor und erstellt auf Ihren Wunsch den Entwurf einer Kapitelerweiterung oder eines neuen Kapitels, den Sie annehmen oder ablehnen,
- es setzt Belege in den Text und gleicht sie im gewählten Zitierstil mit dem Literaturverzeichnis ab,
- es formatiert das Dokument (Titelblätter, Erklärung, Inhaltsverzeichnis, Verzeichnisse, Anhänge) und exportiert es als .docx, auf Wunsch nach einer von Ihnen hochgeladenen Vorlage.
Das Ergebnis ist eine Arbeitsgrundlage, keine fertige Abschlussarbeit. Der Text, den Sie erhalten, ist ein Entwurf. Sie müssen ihn lesen, in eigenen Worten neu schreiben, jede Tatsache und jede Quelle darin überprüfen, eigene Analysen und eigene Daten ergänzen, und Sie müssen den gesamten Inhalt vor einem Prüfungsausschuss verteidigen können. Nichts davon nimmt Ihnen das Werkzeug ab, und es kann es auch nicht.
2.Was der Anbieter nicht tut
Der Anbieter erstellt keine Abschlussarbeiten und keine Teile davon für andere Personen. Er nimmt keine Aufträge zum Schreiben einer Arbeit an, bietet eine solche Leistung nicht an, bewirbt sie nicht und vermittelt sie nicht, weder unmittelbar noch über Dritte.
Der Anbieter ist weder eine Bildungseinrichtung noch eine akademische Institution noch Verfasser Ihrer Arbeit. Er tritt nicht als Betreuer, Erstprüfer, Gutachter oder Berater auf und übernimmt für den Inhalt der eingereichten Arbeit weder Urheberschaft noch Verantwortung.
Diese Abgrenzung ist beabsichtigt. Nach § 102 des Gesetzes Nr. 300/2025 Z. z. über die Hochschulbildung (bis zum 31. August 2026 nach § 108l des Gesetzes Nr. 131/2002 Z. z.), also nach slowakischem Recht, dem der Anbieter als slowakische Gesellschaft unterliegt, begeht ein Einzelunternehmer oder eine juristische Person eine Ordnungswidrigkeit, wenn er oder sie für eine andere Person eine Abschlussarbeit oder einen Teil davon erstellt oder erstellen lässt oder eine solche Erstellung unmittelbar oder mittelbar bewirbt, anbietet oder vermittelt, und zwar auch dann, wenn es nicht zu einem akademischen Betrug kommt. AIPráce ist ein Werkzeug, das Sie bedienen, dessen Eingaben Sie machen und dessen Ergebnis Sie bearbeiten und einreichen. Der Anbieter erstellt die Arbeit nicht für Sie und bietet dies auch nicht an.
Verfasser und Einreicher der Arbeit sind stets Sie selbst.
3.Ihre Pflichten beim Einsatz künstlicher Intelligenz
Die Regeln für den Einsatz künstlicher Intelligenz in einer Abschlussarbeit legt stets die Hochschule in ihrer eigenen Ordnung fest. Lesen Sie die Ordnung Ihrer Hochschule und die Vorgaben Ihres Lehrstuhls, bevor Sie etwas generieren. Manche Hochschulen erlauben den Einsatz künstlicher Intelligenz unter Angabe des Umfangs, manche beschränken ihn auf bestimmte Arbeitsphasen (etwa auf die Literaturrecherche oder das sprachliche Lektorat), und manche untersagen ihn vollständig. Das Werkzeug kennt diese Vorgaben nicht und prüft sie nicht.
Wenn Sie an einer slowakischen Hochschule studieren, gelten für Sie zusätzlich folgende Bestimmungen des Gesetzes Nr. 300/2025 Z. z. über die Hochschulbildung:
- § 93 Abs. 3 Buchst. d) verpflichtet den Studierenden, wahrheitsgemäß anzugeben, dass er bei der Erstellung der Abschlussarbeit oder anderer Studienleistungen künstliche Intelligenz eingesetzt hat. Wo und in welchem Umfang dies anzugeben ist, regeln die Vorschriften der Hochschule.
- § 101 lässt die Verwendung von Ergebnissen künstlicher Intelligenz in einer Abschlussarbeit zu, sofern sie mit der Ordnung der Hochschule vereinbar ist und die Herkunft dieser Ergebnisse in der Arbeit angegeben wird.
- § 8 Abs. 2 überlässt die Regeln zum Einsatz künstlicher Intelligenz der Ordnung der jeweiligen Hochschule.
Studieren Sie in einem anderen Land, gelten die Regeln Ihrer Hochschule und die Rechtsordnung Ihres Landes, zum Beispiel:
- Tschechien: Das Gesetz Nr. 111/1998 Sb. über die Hochschulen regelt künstliche Intelligenz nicht eigens; die Regeln setzt die interne Ordnung der Hochschule. Ihre Verletzung ist nach § 64 ein Disziplinarvergehen, für das nach § 65 auch der Ausschluss vom Studium verhängt werden kann, und der Rektor kann nach § 47c innerhalb von sieben Jahren eine Staatsprüfung für ungültig erklären, wenn ihre Voraussetzungen nur scheinbar infolge eines schweren vorsätzlichen unredlichen Verhaltens erfüllt wurden.
- Polen: Das Gesetz über Hochschulwesen und Wissenschaft (Prawo o szkolnictwie wyższym i nauce) regelt künstliche Intelligenz nicht eigens; die Regeln setzt die Hochschule. Hat sich der Verfasser einer Abschlussarbeit die Urheberschaft an einem wesentlichen Teil eines fremden Werks oder einer wissenschaftlichen Erkenntnis angemaßt, erklärt der Rektor das Diplom nach Art. 77 Abs. 5 dieses Gesetzes für nichtig.
- Ungarn: Nach § 114/P Abs. 1 des Gesetzes CCIV von 2011 über die nationale Hochschulbildung mussten die Hochschulen bis zum 1. September 2025 die Nutzung künstlicher Intelligenz in ihren Studien- und Prüfungsordnungen regeln.
Lesen Sie deshalb auch dann vor dem ersten Generieren die Ordnung Ihrer Hochschule.
4.Selbstständigkeitserklärung und KI-Klausel
Das Werkzeug fügt die Erklärung als vorausgefüllte Vorlage in die Arbeit ein, die Sie im Editor bearbeiten können. Ihr Wortlaut unterscheidet sich je nach Dokumentstruktur, weil jeder Markt seine eigene Gepflogenheit hat. Die Unterschiede sind folgende:
- slowakische und tschechische Struktur: Čestné vyhlásenie (in der tschechischen Struktur Prohlášení) im vorderen Teil der Arbeit, einschließlich eines Satzes zum Einsatz von Werkzeugen künstlicher Intelligenz. Sie erklärt, dass die Arbeit selbstständig unter Verwendung der angegebenen Literatur und von Werkzeugen künstlicher Intelligenz verfasst wurde und dass diese Werkzeuge im Einklang mit den Rechtsvorschriften, den akademischen Rechten und Freiheiten sowie den ethischen und moralischen Grundsätzen und unter Wahrung der wissenschaftlichen Redlichkeit eingesetzt wurden. Die Erklärung nennt auch die verwendeten Werkzeuge. Sie behauptet nicht, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz im Text der Arbeit gekennzeichnet ist, weil das Werkzeug keine solche Kennzeichnung in den Text einfügt; verlangt Ihre Hochschule das, ergänzen Sie die Kennzeichnung selbst.
- polnische, deutsche, ungarische sowie britische oder kontinentaleuropäisch-englische Struktur: eine Selbstständigkeitserklärung in der jeweils ortsüblichen Fassung (Oświadczenie, Eidesstattliche Erklärung, Eredetiségi nyilatkozat, Declaration of Authorship). Diese Formulierungen enthalten keine KI-Klausel.
- US-amerikanische Struktur: es wird überhaupt keine Erklärung erzeugt. In dieser Gepflogenheit wird die Eigenständigkeit der Arbeit durch ein vom Prüfungsausschuss unterzeichnetes Freigabeblatt der Hochschule bestätigt, nicht durch eine Erklärung des Verfassers.
Wenn Sie also eine Arbeit in einer anderen als der slowakischen oder tschechischen Struktur erzeugen und Ihre Hochschule die Offenlegung künstlicher Intelligenz verlangt, müssen Sie die Klausel selbst in die Erklärung aufnehmen. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass das Werkzeug dies tut.
Die Erklärung ist in jedem Fall Ihre eigene Erklärung. Sie unterschreiben sie und haften für ihre Richtigkeit.
5.Transparenz nach dem AI Act
Nach Artikel 50 Abs. 1 der Verordnung (EU) 2024/1689 (AI Act) werden Sie ausdrücklich darüber informiert, dass Sie bei der Nutzung des Dienstes mit einem System künstlicher Intelligenz und nicht mit einem Menschen interagieren und dass der gesamte erzeugte Text das Ergebnis eines Systems künstlicher Intelligenz oder einer Kombination solcher Systeme ist.
Wenn das Werkzeug die in Abschnitt 4 beschriebene Erklärung in das Dokument der Arbeit einfügt, trägt das Dokument, das Sie im Format .docx herunterladen, sie im sichtbaren Text, in der slowakischen und der tschechischen Struktur auch mit dem Satz über den Einsatz von Werkzeugen künstlicher Intelligenz und deren Namen, sofern Sie diesen Satz im Editor nicht ändern. Ein Dokument in der US-amerikanischen Struktur, ein gesondert bestellter theoretischer oder praktischer Teil, das Ergebnis der Funktion Gliederung und Ziel der Arbeit und eine Quellenliste enthalten keine Erklärung. Auf Daten, die die künstliche Intelligenz vorgeschlagen hat, weist das Werkzeug Sie in der Anwendung hin (Abschnitt 9).
Die Erklärung ist eine vorausgefüllte Vorlage und ersetzt keinesfalls Ihre eigene Offenlegung des Einsatzes künstlicher Intelligenz nach der Ordnung Ihrer Hochschule.
6.Was das Werkzeug nicht garantiert
Damit klar ist, was Sie vom Werkzeug erwarten dürfen und was nicht:
- Wir garantieren keine Originalität. Generative Sprachmodelle können Passagen erzeugen, die öffentlich verfügbaren Texten oder Texten für andere Nutzer ähneln. Übereinstimmungen mit anderen Arbeiten prüfen wir nicht und können sie nicht ausschließen.
- Wir garantieren nicht das Bestehen einer Plagiatsprüfung oder eines KI-Detektors. Systeme wie Turnitin, CRZP, Theses.cz oder kommerzielle Detektoren arbeiten nach eigenen, sich laufend ändernden Regeln. Das Ergebnis kann von einem solchen System als künstlich erzeugt eingestuft werden, und auf diese Bewertung haben wir keinen Einfluss.
- Wir garantieren keine Note, keine Annahme der Arbeit und keine erfolgreiche Verteidigung. Die Bewertung obliegt ausschließlich der Hochschule, dem Betreuer, dem Gutachter und dem Prüfungsausschuss.
- Wir garantieren keine inhaltliche Richtigkeit. Modelle können ungenaue oder unzutreffende Angaben machen oder eine Quelle, eine Statistik, einen Beleg oder einen DOI erfinden. Prüfen Sie jede Tatsache und jede Quelle am Original.
- Wir ersetzen keinen Betreuer. Das Werkzeug kennt weder die Vorgaben Ihres Lehrstuhls noch die methodischen Hinweise Ihrer Fakultät noch die Erwartungen Ihres Betreuers.
7.Wie Sie das Ergebnis richtig verwenden
Das Vorgehen, das wir empfehlen und das dem Zweck des Werkzeugs entspricht:
- Lesen Sie vor der ersten Generierung die Ordnung Ihrer Hochschule zum Einsatz künstlicher Intelligenz sowie die Vorgaben Ihres Lehrstuhls.
- Behandeln Sie das Ergebnis als Entwurf. Schreiben Sie es in eigenen Worten neu und ergänzen Sie eigene Argumentation, eigene Daten und eigene Schlussfolgerungen.
- Suchen Sie jede Quelle im Original und prüfen Sie, ob sie tatsächlich existiert und ob sie das aussagt, was im Text steht. Entfernen Sie jede Quelle, die Sie nicht verifizieren können.
- Legen Sie den Einsatz künstlicher Intelligenz so offen, wie Ihre Hochschule es verlangt, und in dem Umfang, in dem Sie sie tatsächlich eingesetzt haben.
- Halten Sie laufend Rücksprache mit Ihrem Betreuer. Diese Rücksprache ist zugleich die beste Probe darauf, ob das Ergebnis für Ihren Lehrstuhl brauchbar ist.
- Gehen Sie vor der Verteidigung den gesamten Text so durch, dass Sie jeden Teil erklären und verteidigen können.
Lassen Sie einen dieser Schritte aus, tragen Sie das Risiko selbst. Der Anbieter haftet nicht für akademische oder disziplinarische Folgen der Verwendung des Ergebnisses, einschließlich der Nichtzulassung zur Verteidigung, der Nichtanerkennung der Arbeit, eines Disziplinarverfahrens oder der Aberkennung eines Titels.
8.Verhältnis zu den übrigen Dokumenten und Kontakt
Dieses Dokument ergänzt die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und erläutert deren Teil zu künstlicher Intelligenz und wissenschaftlicher Redlichkeit. Im Widerspruchsfall gehen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor.
Anbieter des Dienstes: Moadlab s. r. o., Konopná ul. 3059/5, 934 01 Levice, Slowakische Republik, Ident.-Nr. 57 704 406.
Die aktuelle Fassung dieses Dokuments ist stets unter www.aiprace.tech/legal/ai verfügbar. Über wesentliche Änderungen informieren wir Sie per E-Mail oder durch einen Hinweis in der Anwendung.
Kontakt: info@aiprace.tech
9.Illustrative Daten im praktischen Teil
Laden Sie zu einer Methode des praktischen Teils keine eigenen Forschungsdaten hoch, schlägt das Werkzeug illustrative Daten vor, etwa Antworten von Befragten, eine Stichprobe, Aussagen von Interviewpartnern und Ergebnisse statistischer Tests, sowie eine illustrative Beschreibung ihrer Erhebung einschließlich Erhebungszeitraum, Art der Ansprache und Einwilligung der Befragten. Die Untersuchung, die diese Daten beschreiben, hat nicht stattgefunden.
Im Text der Arbeit nennt das Werkzeug die Herkunft dieser Daten nicht, es weist Sie nur in der Anwendung darauf hin. Ersetzen Sie sie deshalb vor der Abgabe durch Daten aus Ihrer eigenen Untersuchung und bringen Sie die Beschreibung der Erhebung mit den Tatsachen in Einklang. Sie als eigene Untersuchung vorzulegen, heißt Daten zu erfinden, und die Verantwortung dafür tragen Sie (Punkte 4.8 und 9.3 Buchst. i der Allgemeinen Geschäftsbedingungen).
10.Der Assistent im Editor
Der Assistent im Gespräch im Editor ist ein System künstlicher Intelligenz, kein Mensch. Er antwortet aus dem Text Ihrer Arbeit und aus Ihrem Gespräch; seine Antworten können ungenau oder unvollständig sein und ersetzen keine Rücksprache mit Ihrem Betreuer. Prüfen Sie jede Antwort, bevor Sie Ihre Arbeit danach ändern.
Wenn Sie Anmerkungen Ihres Betreuers in das Gespräch einfügen, verwendet der Assistent sie bei seinen Antworten und beim Vorschlag eines Änderungsplans. Der Plan ist ein Vorschlag, den Sie beurteilen und Schritt für Schritt starten; er garantiert nicht, dass die Anmerkung des Betreuers erfüllt wird, und ob und wie Sie sie berücksichtigen, entscheiden Sie. Fügen Sie in die Anmerkungen nicht mehr personenbezogene Daten anderer Personen ein, als nötig ist.
Was mit Ihren Nachrichten und Notizen geschieht, erläutert die Datenschutzerklärung, Artikel 4a. Geben Sie die Nutzung künstlicher Intelligenz so an, wie Ihre Hochschule es verlangt.